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Zwei Weltkriegsbomben entschärft

in Pressemeldungen 23.10.2006 14:05
von VR6 Treter | 679 Beiträge

Bei Bauarbeiten waren zwei Sprengsätze in Neukölln und Zehlendorf gefunden worden. Sie sorgten für einen Großeinsatz der Polizei.
Berlin - Spezialisten haben am Mittwoch in den Bezirken Neukölln sowie Steglitz-Zehlendorf zwei Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft. Rund 200 Polizei- und Feuerwehrbeamte waren im Einsatz. Die Sprengsätze waren bei Bauarbeiten entdeckt worden.

Zunächst wurde eine 250 Kilogramm schwere Bombe in Neukölln unschädlich gemacht. Wenig später konnte auch eine Fliegerbombe in Zehlendorf entschärft werden. An beiden Fundorten wurden mehr als 450 Anwohner in Sicherheit gebracht.

Bauarbeiter hatten die Bombe in der Späthstraße in Neukölln rund 100 Meter von der Autobahn 113 entfernt entdeckt. Die andere Bombe war bei Bauarbeiten auf dem Gelände des ehemaligen Stadtbades in der Clayallee in Zehlendorf aufgetaucht. Gebäude im Umkreis von 250 Metern um die Fundstellen wurden geräumt. Wegen Straßensperrungen kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Mehrere dutzend Menschen waren vor der Entschärfung der Bombe britischer Herkunft in Neukölln in Sicherheit gebracht werden. Rund 60 Polizisten waren hier im Einsatz. In Zehlendorf waren nach Schätzungen der Polizei rund 400 Anwohner betroffen. Ein Pflegeheim, ein Ärztehaus, ein Supermarkt, eine Feuerwehrwache sowie mehrere Stadtvillen wurden geräumt. Die Polizei brachte die Anwohner vorübergehend in einer Schule und dem Gebäude einer Hilfsorganisation unter. Die Clayallee von Teltow kommend und die Berliner Straße in Richtung Potsdam wurden gesperrt. Während der Entschärfung der Bombe wurde das Dreieck Clayallee, Berliner Straße und Winfriedstraße dicht gemacht. Rund 140 Beamte waren in Zehlendorf im Einsatz.

Die Entschärfung der Bombe deutscher Herkunft in Zehlendorf war laut Polizei wegen eines Aluminiumzünders schwieriger, da der Zünder nicht witterungsresistent war. Die Bombe in Neukölln hatte einen Messingzünder und konnte ohne Probleme entfernt werden.

Die Bomben werden nach der Bergung auf dem Sprengplatz im Grunewald kontrolliert gesprengt.

dpa

Quelle: http://www.welt.de/data/2006/10/12/1068325.html

gruß

jörg


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